Nach IMK-Verständigung: Nächster bundesweiter Warntag im September 2022

Testlandschaft mit allen analogen und digitalen Warnkanälen soll im ersten Quartal 2022 zur Verfügung stehen.

Eine effektive Warnung der Menschen erfordert ein Zusammenspiel aller Warnmedien und das Einbeziehen aller analogen und digitalen Warnkanäle wie die Warn-App NINA, Radio, Sirenen, Lautsprecherwagen in diesen Testbetrieb. Ziel ist, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in Gefahrsituationen zu erreichen.

Derzeit baut das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine umfassende Testlandschaft auf, um das Zusammenwirken der Warnsysteme in ihrer Komplexität und Verknüpfung miteinander frühzeitig sicherstellen zu können. Diese Testumgebung wird im ersten Quartal 2022 zur Verfügung stehen, so das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Zeitgleich werden die Systeme zur Warnung der Bevölkerung weiter ausgebaut und zusätzliche Warnkanäle erschlossen. Das BBK fördert den Aufbau neuer Sirenen und die Ertüchtigung vorhandener Sirenen in den nächsten zwei Jahren mit 88 Millionen Euro.

Nach Verständigung der ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (Innenministerkonferenz) wird der nächste bundesweite Warntag im September 2022 stattfinden.

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